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Kautschuk

Kautschuk ist einer der Werkstoffe, die den Menschen seit jeher durch ihre hervorragenden Eigenschaften und ihre umfassenden Verwendungsmöglichkeiten faszinieren. Kautschuk verfügt über einige herausragende Qualitäten, z.B. die Fähigkeit, großen Belastungen elastisch zu widerstehen. Deshalb findet Kautschuk Anwendung bei Produkten, an die höchste Qualitätsansprüche gestellt werden, wie Autoreifen, Babyschnuller oder Spezialabdichtungen in der Industrie. Die elastischen Eigenschaften erhält Kautschuk im Rahmen der Verarbeitung. Durch die Vulkanisation wird er bleibend elastisch und kehrt nach Verformung wieder in die ursprüngliche Form zurück.

Ob Kindergarten oder Schule, Krankenhaus oder Seniorenheim, Verwaltungsgebäude oder Wohnbereich, Kautschukböden zeichnen sich durch ihre vielseitigen Gestaltungsmöglichkeiten und ihre herausragenden Produkteigenschaften aus.

  • extrem lange Lebensdauer durch exzellente Qualität
  • hochwertige, nitrosaminfreie Rohstoffe
  • schadstofffrei
  • umweltverträglich
  • dauerelastisch
  • recyclingfähig
  • thermisch verwertbar
  • problemlose Entsorgung auf Deponien möglich

Diese Eigenschaft lässt Kautschuk oft dort zum Einsatz kommen, wo andere Bodenbeläge nicht geeignet sind, wie zum Beispiel in der Industrie oder in Bereichen mit extrem hoher Trittfrequenz. Besonders bekannt ist die Version im Fliesenformat mit Noppenausbildung.

Besonders geeignet sind Kautschukbeläge auch als Treppenbeläge!

PVC-Belag homogen/hetrogen

Die elastischen Bodenbeläge eignen sich sowohl für den privaten Bereich als auch für den öffentlichen und gewerblichen Bereich. Da sie als sehr strapazierfähig gelten, werden sie häufig in höher beanspruchten Räumen eingesetzt, in denen eine hohe Reinigungsfähigkeit gefordert ist.

Weil sich Staub und Schmutz durch feuchtes Wischen leicht entfernen lassen, sind PVC-Böden auch für Allergiker geeignet. Ihre besonderen hygienischen Eigenschaften kommen vor allem dort zum Tragen, wo es besonders sauber zugehen muss: in Krankenhäusern, Laboren, OPs oder Reinräumen. Da sich die PVC-Bahnen fugenlos verschweißen und durch Aufbiegen an den Wänden zu nahtlosen Wannen formen lassen, können sich weder Schmutz noch Keime ansiedeln.

Hinsichtlich ihres Brandverhaltens entsprechen PVC-Beläge in der Regel der Baustoffklasse B1 nach DIN 4102, gelten also als schwerentflammbar. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie zigarettenglutbeständig oder nicht brennbar sind.

Bei der Herstellung homogener Mehrschichtbeläge werden zunächst „PVC-Folien“ gleichen Materials mit einer Stärke von etwa 1 mm gewalzt. Anschließend werden zwei oder mehrere dieser dünn ausgewalzten Schichten auf einer Doubliermaschine in abwechselndem Walz- und Pressvorgang unter erneuter Erhitzung vollflächig zusammengeschweißt. Die einzelnen Folien müssen genügend Weich-PVC enthalten, damit die Verschweißung nicht behindert wird. Je dünner sie ausgewalzt sind, umso gleichmäßiger und besser wird der Bodenbelag.

Geschäumte Bodenbeläge aus PVC mit strukturierter Oberfläche werden als CV-Beläge oder Cushioned Vinyls bezeichnet. Ihre Herstellung erfolgt im Streichverfahren auf einem Trägermaterial, z.B. Polyestervlies. Mehrere Streichvorgänge folgen in einem Gelierkanal bei etwa 150°C. Anschließend wird die transparente, hochabriebfeste Nutzschicht aus PVC aufgebracht.